Eröffnung der Umgehungsstraße in Naunhof

Am 22. Juni 2016 feierte man den obligatorischen ersten Spatenstich für den zunächst ersten Teilabschnitt der Naunhofer Umgehungsstraße. Ziemlich genau ein Jahr später, nämlich am 30. Juni, wurde sie nun feierlich eröffnet und konnte offiziell dem Verkehr freigegeben werden. Auch wenn sie zeitweise schon mal als kleine Umleitungsstrecke für die Naunhofer geöffnet war. Bürgermeister Volker Zocher bedankte sich in erster Linie bei Karl-Heinz Schenk von der Leipziger Bauunion, die hier als Investor auftrat. Für Zocher öffnet sich mit der Umgehungsstraße eine Tür in die Zukunft der Stadt Naunhof. Denn neben der Entlastung der Innenstadt wird direkt an der   1,3 Kilometer langen Trasse das neue Wohngebiet „Grünstadt Naunhof“ entstehen. 450 Wohneinheiten sollen hier Platz finden. Das bringt mit sich, dass nicht nur die Grundschule erweitert werden muss, sondern auch der Neubau einer Kindertagesstätte direkt an der Strecke notwendig wird. Gemeinsam mit Schenk wurde nun feierlich das rote Band durchgeschnitten und eine erste Rundfahrt gab es direkt im Anschluss mit dem Schlendrian. In den nächsten zwei Jahren soll dann der Grundstein für den 2. Bauabschnitt gelegt werden. Somit würde die Umgehungsstraße künftig vom Autobahnzubringer direkt bis zur Großsteinberger Straße führen. Hoffentlich dauert die Bewilligung der Fördermittel, die sich hier auf 808.000  € belaufen, nicht wieder 6 Jahre. Insgesamt betragen die Baukosten für den 1. Teilabschnitt bis zur Wurzener Straße 2,6 Millionen Euro. Die Eigenmittel in Höhe von 1.792.000 Euro übernimmt die Leipziger Beton Union. So ist es im Erschließungsvertrag mit  der Stadt Naunhof, über deren Grund und Boden die Osttangente verläuft, geregelt.

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