Bombendrohung im Grimmaer Pflegeheim

Am Morgen des 16. Oktober wurde die Feuerwehr und Rettungskräfte in das Caritas Alten- & Pflegeheim “Claudine Thévenet” in Grimma gerufen. Grund dafür war eine Bombendrohung, die gegen 08:00 Uhr telefonisch im Heim einging. Die 48 Bewohner, von denen 6 bettlägerig waren, wurden evakuiert.

Michael Grimm – Stadtwehrleiter

Sie wurden durch das Pflegepersonal, durch die Polizei und durch uns und dem Rettungsdienst aus dem Gebäude gebracht. Wir hatten hier Unterstützung durch einen Spezialbus, der für Rollstuhlfahrer ausgerichtet und ausgestattet war, sodass der größte Teil der Patienten weggebracht werden konnte, in ein naheliegendes Pflegeheim.
Der ganze Einsatzablauf ist relativ ruhig und koordiniert durchgelaufen. Da muss man ein ganz großes Lob sagen, an die Betreuer und an die Leitung von dem Gebäude
und auch an die Polizei und den Rettungsdienst. Das war top.

Die Polizei durchsuchte mit zwei Sprengstoffsuchhunde das Gebäude. Auch in einem Pflegeheim in Markranstädt gab es am Montagmorgen einen ähnlichen Anruf. Bereits am Sonntagabend ging bereits in einem Groitzscher Pflegeheim eine Bombendrohung ein. Die Ermittlungen dazu dauern aktuell noch an.


Update 15:54 Uhr: Nach Angaben der Polizei wurden keine sprengstoffähnlichen Gegenstände oder andere Hinweise oder Anhaltspunkte, dass sich eine Bombe im Objekt sich befindet, aufgefunden. In den Nachmittagsstunden gab es weitere zwei gleich gelagerte Anrufe bei zwei Pflegeheimen in Geithain (15:50 Uhr) und Wurzen (15:40 Uhr).

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