Quetschfest im Alten Kranwerk Naunhof

Wer es beschaulich mag und Wert auf regionale Produkte legt, der sollte sich schon jetzt das Quetschfest im Alten Kranwerk Naunhof im nächsten Jahr vormerken. Ein Geheimtipp, der sich inzwischen allerdings schon ganz gut herumgesprochen hat. Und so standen bei herrlichste Sonnenschein am zweiten Oktoberwochenende den ganzen Nachmittag über lange Schlangen am Einlass. Fast sommerlich waren die Temperaturen und das lockte insbesondere viele Familien in die Lutherstraße, wo sich auf dem Außengelände viele Händler präsentierten. Dabei standen regionale und natürliche Produkte im Vordergrund. Äpfel aus der Region wurden zerkleinert, zu Maische verarbeitet und schließlich daraus leckerer naturtrüber Apfelsaft gepresst. Hier durften die Kids gern mit anpacken. Wer lieber mit Holz arbeiten wollte, der konnte sich im Zelt mit verschiedenen Werkzeugen ausprobieren und beispielsweise Späne schnitzen. Wer sich hingegen musikalisch ausprobieren wollte, der war an diesem Instrument aus unterschiedlich gefüllten Flaschen an der richtigen Adresse. Hier konnten richtige Melodien gespielt werden und damit so viele Töne wie möglich am Gestell hängen, durften die Kinder hier dabei helfen, weitere Flaschen mit eingefärbtem Wasser zu füllen. Etwas handwerkliches Geschick war dann hier für alle Generationen am Korbmacher-Stand gefragt. Unter Anleitung konnte mit viel Fingerfertigkeit und etwas Geduld ein eigenes Körbchen entstehen. An den Ständen rund ums Alte Kranwerk gab es aber nicht nur Mitmachangebote, sondern auch viele Kleinigkeiten zum Kaufen. Schließlich ist Weihnachten ja nicht mehr so weit. So konnten neben Keramik und Töpferwaren auch einige Leckereien erstanden werden. Herzhafte Gewürze, liebliche Tees oder süße Schokolade. Für jeden Geschmack war hier etwas dabei. Im Krankwerk selbst konnte man zudem Kaffee und Kuchen genießen, während auf der Bühne ein Kinderprogramm für begeisterte und gespannte Gesichter sorgte. Aber auch auf dem Außengelände gab es eine Menge kulturelle Umrahmung. Da wurde mit der Zunge balanciert, während gleich ein paar Schritte weiter die Harfe und das Horn gespielt wurden.

Allerdings gab es nicht nur ruhige Musik. Inmitten des herbstlich geschmückten Hofes gab es auch ein paar flottere Töne zu erleben, da ging es sogar auf eine kleine Reise in die russischen Gefilde. Die Besucher genossen das gemütliche Ambiente und die warmen Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Klein aber fein und fernab vom Alltagsstress ließen die Gäste hier einfach mal die Seele baumeln. Bis zum nächsten Mal.

Elke Thiele

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