Sachsen startet Bevölkerungswarnsystem bei Katastrophen und Terroranschlägen

Testmeldung in der WarnApp "NINA"
Testmeldung in der WarnApp "NINA"

Innenminister Markus Ulbig hat heute in Hoyerswerda den Startschuss für die Einführung des webbasierten Modularen Warnsystems (MoWaS) in Sachsen gegeben. Mit diesem vom Bund betriebenen System kann die Bevölkerung im Katastrophenfall, bei Terroranschlägen oder Großschadensereignissen flächendeckend gewarnt werden. Die entsprechenden Meldungen verbreiten sich satellitengestützt über Fernsehen, Rundfunk und Nachrichtenagenturen beziehungsweise via Smartphone über die so genannten WarnApps wie „NINA“ (Link führt zu bbk.bund.de).
Innenminister Markus Ulbig: „Die Häufigkeit von Naturkatastrophen aber auch die Zahl von Terroranschlägen in Europa ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Um im Bedarfsfall möglichst viele Menschen schnell vor Gefahren zu warnen und zu informieren, brauchen wir eine zeitgemäße Kommunikation im Zivil- und Katastrophenschutz. Über WarnApps auf Smartphones lassen sich zeitgleich zahlreiche Menschen mit Warnhinweisen und Verhaltensregeln versorgen. Die flächendeckende Einführung von MoWaS in Sachsen ist ein bedeutender Schritt für einen umfassenderen Schutz der Bevölkerung.“
Bis Ende 2017 soll die webbasierte Version von MoWaS in allen IntegriertenRegionalleitstellen (IRLS) im Freistaat installiert sein. Ans Netz gehendamit die IRLS Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau. Bislang gibtes einen Zugang zum System für landesweite Warnungen nur über dasLagezentrum des Innenministeriums in Dresden und die Rückfallebene inder IRLS Ostsachsen in Hoyerswerda. Mit der Erweiterung sind künftigalle sächsischen Landkreise und Kreisfreien Städte in der Lage, Betroffeneim Bedarfsfall über MoWaS und damit auch über die angebundenenWarnApps zu informieren. Konventionelle Warneinrichtungen wie Sirenenoder Lautsprecher bleiben erhalten.Am Auftakttermin in Hoyerswerda nahm auch der Präsident desBundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) teil.
Christoph Unger betonte dabei: „MoWaS ist ein System für Alle! Die Warnung der Bevölkerung ist ein zentrales Element. Nur wer rechtzeitig gewarnt wird,kann sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und das Richtige tun, um sich und andere zu schützen.“ In der Bundesrepublik betreibt das BBK derzeit einen Verbund mit insgesamt 101 MoWaS-Vollstationen. Geplant ist die bundesweite Ausrüstung von weiteren 250 Standorten der unteren Katastrophenschutzbehörden mit der webbasierten Version von MoWaS.
Detaillierte Informationen zu MoWaS und “NINA” enthält das Dokument inder Anlage dieser Medieninformation.
Weiterführende Informationen zum BBK:http://www.bbk.bund.de/

Sächsisches Staatsministerium des Innern


Die Meldungen des heutigen Tests
Die heutige Testmeldung in der WarnApp "NINA" in Kurzform
Die heutige Testmeldung in der WarnApp “NINA” in Kurzform
Die ausführliche Testmeldung
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