Da fällt einem nichts mehr ein!

Symbolfoto (pixabay/BlaulichtreportDE)
Symbolfoto (pixabay/BlaulichtreportDE)

In der Polizeidirektion Leipzig ging im Führungs-und Lagezentrum, am 30. Januar um 23.30 Uhr, ein Notruf ein. Die Anruferin teilte mit, dass sie ihren Mann gebissen hätte. Das ist sicherlich schmerzhaft, aber noch kein Grund, den Notruf zu wählen. Zur Aufhellung des Sachverhaltes begab sich eine Funkstreifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Grimma zum „Tatort“. Die 52- jährige Anruferin saß in der Wohnung eines, ebenfalls 52-jährigen, Nachbarn. Beide waren alkoholisiert. Nach einer Befragung vor Ort „outete“ sich die Dame, dass sie den Notruf getätigt hatte. Nur hatte sie ihren Mann nicht gebissen, sondern sei sauer gewesen, weil er nicht gleich mit ihr zusammen in ihre Wohnung gegangen war. Der Ehemann wollte noch genüsslich sein Bier beim Nachbarn austrinken. Das veranlasste die 52-Jährige dazu, mal schnell die Polizei über Notruf (!) heranzuholen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Die Beamten waren, gelinde gesagt, sehr verstimmt und machten der 52-Jährigen unmissverständlich klar, dass hier keinerlei Notlage vorgelegen hatte. Die Konsequenz ist klar. Gegen die 52-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Notrufmissbrauch eingeleitet.

Empfehlung
Sag's weiter!

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*