Einweihung Windräder Großbardau

Gute 10 Jahre hat es gedauert, aber nun stehen sie endlich. Die zwei neuen Windräder zwischen Groß- und Kleinbardau wurden am 23. Juni ganz offiziell eingeweiht. Brütende Schwarz-Störche und Rotmilane verzögerten, durch benötigte Gutachten, zunächst den Baubeginn. Zwar waren schon einige Zeit in Betreib, es kamen aber trotzdem oder gerade deshalb zahlreiche Anwohner um zu sehen, woher denn jetzt ihr Strom kommen wird. Die Einsegnung übernahm Pfarrer Albrecht Häusler mit Versen aus den Pslam 104 und dem neuen Testament.

Die zwei Anlagen des Herstellers Senvion bieten jeweils eine Nennleistung von 3.4 megaWatt und die drei Rotoren allein hat einen Durchmesser von 114m. Damit beliefern die zwei Windräder mehr Energie, als von den Bewohnern in Groß und Kleinbardau pro Jahr verbraucht wird. Die Nennleistung der Windräder ist bereits bei 12 Metern pro Sekunde erreicht, dass entspricht rund 43 Kilometer pro Stunde. Bereits bei knappen 11 Kilometern pro Stunde schalten sich die Windräder ein. Die Gondel liegt in einer Höhe von 143m auf einem Hybridturm aus Betonsegmenten und Stahl und wer wollte, konnte selbst mit dem Kran in luftige Höhen aufsteigen und den Ausblick genießen. Für die nötige Stabilität sorgt das massive Fundament. Es schlägt mit einem Gewicht von 2500 Tonnen zu buche, hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und ist 3 Meter dick.

Auch wenn es am Fuße der Windräder in geselliger Lautstärke zuging, hört man von den Windrädern selbst nichts.

 

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