Notfall-Rucksack für die Oberschule Grimma

Bei einem Unfall in der Schule sind die „Jungen Sanitäter“ meist die ersten in der Rettungskette. Sie leisten die nötige schnelle Erste-Hilfe und können schlimmeres verhindern. Beherzte und sachgerechte Versorgung kann schlimmeres verhindern. Laut Bundesdurchschnitt erleidet jeder elfte Schüler einen Unfall in der Schule, der eine ärztliche Versorgung notwendig macht. Damit sie diese leisten können benötigen sie auch entsprechende Ausrüstung, wie diese Rucksäcke. Vakuum-Schienen, Beatmungsmasken und weitere Dinge finden sich darin. Der Wert 330 Euro. Im Rahmen zweier Projektpartnerschaften zwischen DRK und VW, hat das DRK Muldental in einem Bewerbungsverfahren den Zuschlag für einen der Rucksäcke erhalten.

Die „Jungen Sanitäter“ sind nur eines aus einer Vielzahl von Ganztagsangeboten an der Oberschule. Diese gibt es an allen Schulen seit 2005. Im letzten Schuljahr kam die GTA „Junge Sanitäter“ dazu. Für Schulleiter Steffen Kretschmar ein wichtiges Angebot.

Steffen Kretzschmar – Schulleiter OS Grimma

Wo Schüler lernen für andere Verantwortung zu übernehmen und eben auch in Notsituation helfen zu können. Einmal vom Wissen her und dann eben auch keine Scheu hat, wenn dann jemand eine Verletzung hat. Wie es uns dann als Erwachsene genauso geht.

Ein besseres Miteinander und auch die Übernahme von Verantwortung gehen an der Schule mit der ersten Beruflichen Orientierung einher.

Steffen Kretzschmar – Schulleiter OS Grimma

Wir sind eine Schule mit Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung. Wir wollen uns dieses Jahr rezertifizieren lassen und da ist das ein wichtiger Aspekt.  Gerade bei dem Partner DRK Muldental gibt eine breite Palette an Berufen, die die Schüler auswählen können. Dort wollen wir auch ein großes Stück voran kommen. Wir sind immer froh, wenn wir Partner außerhalb der Schule gewinnen können mit uns zusammen zu arbeiten. Das ist für uns wichtig, für Freizeitangebote, eine breite Palette und für die Berufsorientierung.

Das DRK Muldental hat, mit Beginn der Ganztagesangebote 2005, unter anderem in Wurzen und Brandis, mit der Ausbildung der Jungen Sanitäter begonnen. Fast jährlich kamen weiter Schulen dazu.

Damit jeder Handgriff sitzt werden die Kinder durch Sanitätskräfte, einmal die Woche, mit den vielfältigen Maßnahmen der Ersten Hilfe vertraut gemacht. „Schüler helfen Schülern“ stärkt das „Wir-Gefühl“ und festigt das soziale Gefüge der Schule.

Bettina Belkner – DRK Kreisverband Muldental

Das Deutsche Rote Kreuz im Muldental, bereits Träger von 18 Gruppen von Schulsanitäts-Dienst im Rahmen der Ganztagsangebote unserer Schulen, Grundschulen bis Gymnasium, möchte, in diesem Angebot vielen jungen Menschen die Möglichkeit geben sich in der Ersten Hilfe ausbilden zu lassen aber auch später im Jugendrotkreuz, im Katastrophenschutz zum Einsatz kommen zu können. Natürlich auch die Möglichkeit zu nutzen, die Vielfältigen Berufsangebote des Deutschen Roten Kreuz, im Rahmen dieses Angebotes kennen zu lernen.

Wer sich darüber hinaus engagieren will ist beim Jugendrotkreuz richtig. Bei den wöchentlichen Treffen werden die jungen Sanitäter von erfahrenen Ausbildern auf das richtige Reagieren im Notfall vorbereitet, können an Wettbewerben teilnehmen und später zum Rettungsdienst oder Katastrophenschutz gehen. Viele starten von hier direkt in eine Ausbildung zum Notfallsanitäter, ins Medizinstudium oder beteiligen sich weiter in einem Teilbereich des komplexen Hilfeleistungssystems der Rot Kreuz Gemeinschaften.

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