Berufung der 12. Musikförderklasse

Auch in diesem Jahr ging die Oberschule Grimma auf Talentsuche. So gab es am 14. August im Konzertsaal der Orchesterschule am Schwanenteich eine Feierliche Berufung in die 12. Musikförderklasse. Außer Schüler und Lehrern waren auch Eltern und Großeltern anwesend. Für die noch junge Klasse 5c war es ein spannender Moment. Vor der Übergabe konnte sich jeder Schüler 3 Wunsch Instrumente aussuchen, jedoch wusste keiner der 24 Schüler welcher der Wünsche in Erfüllung gehen würde. In der Klasse ist besonders, dass niemand ein gewisses Vorwissen haben muss. Für die Schüler bedeutet das, dass die Schüler 2 Stunden extra Musikunterricht in der Woche haben werden. Außerdem fördert es den Zusammenhalt in der Klasse und der Schule. Die Veranstaltung startete mit dem Lied Chöre von Mark Forster, welches von der Klasse 6c vorgetragen wurde. Danach hielt Schulleiter Steffen Kretschmar eine Kurze Rede. Doch dabei stellt sich die Frage, wie wird das ganze Finanziert?

Steffen Kretschmar – Schulleiter OS Grimma

Wir haben die Finanzierung über das Förderprogramm vom Freistaat Sachsen über Ganztagsangebote, die Stadt Grimma ist ebenfalls mit beteiligt. Das ist eine sehr schöne Sache für uns als Schule. Das ist ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, weil sachsenweit gibt es das in dem Format, soweit ich weiß, nicht noch mal. Es ist schon eine Besonderheit für uns als Schule. Man kann mittlerweile sagen, dass jeder dritte Schüler ein Instrument spielen kann. Die Schüller kommen zu uns nicht mit der Voraussetzung dass sie schon ein Instrument spielen, sondern im Laufe der zwei Jahre erlernen. Wir bieten es für die fünfte und sechste Klasse an. Hier lernen die Schüler ein Instrument.

Danach begann der Hauptpart der Veranstaltung, die Bekanntgabe und Aushändigung der Instrumente. Dieses Jahr wurden sogar 14 Erstwünsche erfüllt. Die meisten Schüler, werden in den nächsten Jahren Keyboard und Schlagzeug lernen. Natürlich wird das eine zusätzliche Belastung für die Schüler. Es wird Tiefs und Hochs geben, aber genau das ist das Ziel, diese Probleme zu Überstehen. Außerdem hat die Schule dafür ein genaues Konzept…

Steffen Kretschmar – Schulleiter OS Grimma

Es ist natürlich für die Schüler auch eine zusätzliche Belastung. Zusätzliche Zeit zu dem neuen Pensum. Sie sind an einer neuen Schule, von er Grund- an die Oberschule. Das ist schon eine Umstellung. Es sind ganz viele neue Dinge, die auf die Schüler zukommen, zusätzlich das Instrument lernen. Da brauchen sie auch die Hilfe der Eltern und Großeltern. Das ist ganz wichtig, dass sie auch in solchen Tiefphasen, wo sie keine Lust haben, Begleitung bekommen und Motivation. Wir als Schule versuchen das und haben gute Musiklehrer, die das mit übernehmen.

Doch die Frage dazu lautet: Wofür das ganze? Zum einen lernen die Schüler aus freiem Antrieb die Instrumente. Außerdem gibt es später dann die Möglichkeit, in das Große Jugendblasorchester zu wechseln, oder vielleicht auch das ganze für die spätere Berufswelt zu nutzen.

Steffen Kretschmar – Schulleiter OS Grimma

Das sind eine ganze Reihe von Schülern, die das auch schon so gemacht haben. Das ist eine gute Kooperation und für uns als Schule ist es auch wichtig beruflich zu orientieren. Der ein oder andere ergreift dann einen Beruf der dann in diese Richtung geht Berufsmusiker, Tontechniker oder ähnliches. Das ist ein Aspekt, der für uns eine Rolle spielt, diese Berufsorientierung.

Nach der Veranstaltung ging es für die Schüler direkt in den speziellen Musikunterricht mit ihrem Musikinstrument, dass sie die nächsten beiden Schuljahre begleiten wird.

 

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