Schlammschlacht beim 6. Klingaer Mopedrennen

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Unter dem Motto „Rund um Klinga – 50 Kubikzentimeter“ fand am 1. Sonnabend im September nun bereits zum 6. mal das Klingaer Mopedrennen statt. Damit entwickelt sich die aller Zwei-Jahre stattfindende Veranstaltung zu einem der bedeutendsten Events in der Gemeinde Parthenstein. Mit einem Lemong Start wurde Pünktlich um 14 Uhr nach einem Böllerschuss das Rennen gestartet. Unterteilt in zwei Wertungsklassen – der 50 Kubik-Amateur-Standartklasse und der 50 Kubik-Pro-Tuning-Klasse schickten die einzelnen Teams ihre Fahrer 4 Stunden lang über den 1010 Meter langen Parcours. Insgesamt gingen 48 Teams an den Start.

Zu jedem Team gehörten mindestens 2 und höchstens 4 Fahrer die sich mehr oder weniger während der Fahrzeit abwechselten. Ob aus dem Ruhrpott, Auerbach, Leipzig oder der hiesigen Umgebung, das anfangs noch trockene Geläuf, verlangte besonders am künstlichen Schlammhindernis von den Fahrern alles ab. Bemerkenswert auch in diesem Jahr war das Team mit der Startnummer 61. Die  Marienkäferchen zogen zur Belustigung der Zahlreich erschienen Moped-Freaks Runde um Runde auf ihrem Roller an so manch einem Kontrahenten vorbei. Mit immerhin 99 absolvierten Runden, das waren nur 26 weniger als der spätere Sieger in ihre Klasse, belegten sie den 11. Platz. Während die einen im Fahrerlager schraubten und wieder zusammenflickten was zusammengehört, Feuerten die anderen ihre Team Kollegen an und warteten auf den Fahrerwechsel. Dabei wurde auch wieder benötigter Kraftstoff nachgefüllt, denn ohne den kam auch das Team Kadyk nicht bis ins Ziel.

Vollrausch 2 Punkt 0, 4 Fäuste für ein Wheely, Gemischvernischter oder die Leutzscher Rauchschwalben, sind nur einige der Fantasie Namen der Moped Gemeinde. Abgesichert durch Zahlreiche Streckenposten drehten die Maschinen Runde um Runde und trotzten Staub, Schmutz und Wind. Aber auch wie schon bei dem letzten Rennen vor 2 Jahren, so verdunkelte sich auch in diesem Jahr der Himmel. Nach etwa 3-einhalb Stunden verschlechterte sich zum Leidwesen des Veranstalters das Wetter. Regen zog auf und nachdem sich die Delinquenten mehr liegend auf der Strecke wieder fanden, entschloss sich der Veranstalter und Rennleiter Frank Engel, zum Schutz der Fahrer, das Rennen abzubrechen. Eine Entscheidung die von allen Teams mitgetragen wurde. Denn im Vordergrund Stand an diesem Tag wohl mehr der Spaß als die Ernsthaftigkeit. Und Spaß hat es wohl allen gemacht. Doch bevor die Sieger prämiert wurden, mussten die Erstplatzierten zur Vermessung ihrer Maschinen. Nach alten Vorgaben wurde der Hubraum ermittelt. Erst danach konnte man sich Sieger nennen. In der Klasse Original Siegte mit 120 gefahrenen Runden das Team Kolbenfresser Ebersbach. Nur 4 Runden dahinter kam das 2 TSM Team 1 auf den 2. Rang. Und Kodex Racing fuhr sich mit 113 absolvierten Runden auf Rang 3. In der Tuning Klasse siegte mit 125 Runden die Schlaffen Störche. Ihnen folgten auf den Plätzen BKK 2 und die Black Tiger. Und wieder neigte sich eine Rennsport Veranstaltung dem Ende, welche im Zwei-Jahres-Rhythmus Moped Freaks aus nah und fern anzieht und sich zum bedeutendsten Event in der Gemeinde Parthenstein entwickelt hat.

von Heiko Sachse

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