Handwerkermarkt in Höfgen

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Während in Grimma die große Stadtfestsause gefeiert wurde, ging es im kleinen Ortsteil Höfgen eher etwas beschaulicher zu. Am 23. und 24. September fand hier wieder der alljährliche Handwerkermarkt statt, der in gemütlichen Ambiente zum Schlendern, Verweilen und auch zum Kaufen einlud. Viele Handwerker hatten ihre Zelte aufgeschlagen und so gab es von Bürsten über zahlreiche verschiedene Korbwaren bis hin zu Keramik viel liebevoll von Hand gearbeitetes zu entdecken. Auch die passende Blumendeko für den Herbst wartete hier auf neue Besitzer. Interessierte konnten sich zudem umfangreich beraten lassen. Welcher Pilz ist genießbar, welcher nicht. Und woran kann ich sie unterscheiden. All das konnte man sich hier mit unzähligen gesammelten Pilzsorten erläutern lassen. Es gab gleich nebenan frisch gepressten Apfelsaft. Da durften die Kids gern bei der Herstellung der kleinen Vitaminbar mit behilflich sein. Auch zum Thema Kräuter gab es eine Menge Interessantes zu erfahren. Und wer seine Wände in der Wohnung mal mit ein paar besonderen Mustern verzieren lassen will, der war bei Maler Aurig genau richtig. Mit diesen alten Walzen, die teils noch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen, lassen sich wunderschöne farbige Muster zaubern. Das passt in moderne Wohnungen ebenso, wie in diese alten Häuser, die von der Malerfirma mit viel Liebe aufwendig saniert wurden bzw. werden. Aus alt mach neu, lautet das Motto. Peter Aurig gab am Stand des Familienunternehmens dazu, als auch zum gesamten Angebot der Firma, gern Auskunft. Wer hingegen mal zuschauen wollte wie am Spinnrad aus Wolle ein Faden entsteht, der hatte hier am Stand der Schafwollwerkstatt Eulitz die Gelegenheit dazu. Und kulinarisch gab es auch wieder ein paar Leckereien. Beliebt waren ganz klar die leckeren Fettbemmen aus frisch gebackenem Brot, von dem die nächste Ladung schon im Ofen des Museums Wassermühle backte. So konnte hier am Wochenende mal wieder dem Alltag entflohen und in die beschauliche Welt des kleinen Ortes Höfgen eingetaucht werden.

Elke Thiele

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