Highlandgames Trebsen 2017

Sie waren wieder eine Faszination für alle Freunde Schottlands – die Talisker Highlandgames in Trebsen. Ursprünglich viele Jahre in Machern ausgetragen, sind sie inzwischen fest auf Schloss Trebsen etabliert und die weiträumige Fläche des Schlossparkes ist förmlich wie gemacht für dieses Event. Hier findet jeder Veranstaltungshöhepunkt seinen Platz und die Besucher können entspannt über das Festgelände flanieren. Dabei darf eines natürlich nicht fehlen: die typisch schottische Musik der Pipe-Bands. Am Samstag in einer großen Competition angetreten gaben sie am Sonntag für die Besucher das ein oder andere Ständchen und das bei in diesem Jahr optimalem Wetter.

Die verschiedenen Clans hatten auch diesmal wieder ihr eigenes Village bekommen und ihre landestypischen Waren mitgebracht. Dazu gehört natürlich auch der originale schottische Whisky, und davon gab es mehr als genug. Zahlreiche Stände in der Händlermeile boten Beratung und Verkostungen an. Mehr als 300 Sorten standen für die Besucher zur Auswahl. Neben den Getränken ist aber auch kulinarisch typisch Schottisches im Angebot gewesen. So beispielsweise mit Haggis, dem schottischen Nationalgericht. Wem noch die passende Kleidung fehlte, der wurde natürlich auch fündig und wer einfach nur die Kits bewundern wollte, der hatte viele Gelegenheiten dazu. Denn auch einige Originale waren auf dem Highlandgames unterwegs. Wie hier an der großen Bühne, auf der am Nachmittag die „Tap for fun“ – Tänzerinnen irischen Stepptanz zeigten. Schon die ganz Kleinen präsentierten hier, was sie schon konnten, bevor dann auch die Großen auf der Bühne die Steppschuhe auspackten und zeigten, wie das alles mit etwas Übung später mal aussehen und sich vor allem anhören kann.

Doch was wären die schottischen Highlandgames ohne schottische Tänze und so waren auch in diesem Jahr wieder die Mc Arthur Dancers mit am Start, die Schottische Highland- und Militärtänze im Gepäck hatten. Hier erfuhr man auch Einiges zur Geschichte der einzelnen Tänze.

Neben der Kultur, dem Essen und den Tänzen dürfen bei den Schotten aber auch Tiere nicht fehlen. Ein großes Highlight ist für die Besucher jährlich das Schauschafehüten mit schottischen Border Collies. Hier wurde erklärt, wie man die Hunde trainiert und wie sie dem Menschen dabei helfen, große Schafsherden auf ausgedehnten Weiden zu hüten. Gleich nebenan konnte man zudem dabei zuschauen, wie Hunde einen Parcours bewältigen und dabei auf verschiedene Kommandos hören. Beeindruckend sind aber auch immer wieder die Hochlandrinder, von denen einige entspannt im Stroh lagen und sich die Sonne auf die Nase scheinen ließen. Natürlich kommt ihr Fleisch in Schottland auch als Delikatesse auf den Tisch. Nicht zum Essen, aber sehr schön zum Ansehen waren ebenfalls im Schloßpark die Federtiere der Greifvogelwarte Oberlausitz. Falken, Bussarde und Eulen konnten hier aus nächster Nähe betrachtet werden und bereitwillig wurden auch alle Fragen gern beantwortet. Die Tiere waren sehr friedlich und entspannt. So war es sehr beeindruckend, sie mal aus einer solchen Entfernung bestaunen zu können. Doch jetzt wenden wir uns einem der Highlights zu, denn Highlandgames ohne Highlandgames wären ja keine Highlandgames. So traten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mannschaften in den verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Mal mehr, mal weniger erfolgreich gab es wieder mal ein Kräftemessen, das sich gewaschen hatte. Die Teilnehmer schenkten sich nichts. Auch beim Tauziehwettbewerb der Highlander aus Trebsen und seinen Ortsteilen. Hier gab es viel Applaus und die Strategien waren in der Disziplin doch sehr unterschiedlich. Und was die Großen können, das können die Kleinen schon lange. Nämlich bei den Kinder Highland-Games.

Auch hier galt es, verschiedene Disziplinen zu absolvieren. So bot das Fest wieder mal ein buntes Programm, das keine Wünsche offenließ. Na dann – bis zum nächsten Jahr!

Elke Thiele

 

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