Bioracer Tour startete im Grimmaer Stadtwald!

Sie warnten vor ihnen — Zur Eröffnung der nun schon zum elften Mal ausgetragenen Bioracer Cross Serie, konnten die Verantwortlichen des RV 99 und der Radsportgemeinschaft Grimma unzählige Radcross-Begeisterte am Ufer der Mulde begrüßen. Auf einer wie immer super präparierten Rennstrecke durch den Grimmaer Stadtwald, galt es in 9 Rennen die Sieger zu ermitteln.

Grimma ist zum wiederholten mal der Startort zu dieser Querfeldeinserie, welche noch in 7 weiteren Städten Halt machen wird. So werden das Nachtrennen am Störmthaler See, die Rennen in Schwarzenberg und Radibor, Dresden, Lichtenstein und Borna wieder zu den Austragungsorten dieser Tour zählen, bevor am 17. Dezember in Chemnitz der Meister in den unterschiedlichsten Altersklassen gekürt wird. Die meisten der Rennen sind als nationale Rennen ausgeschrieben und somit auch für Sportler aus den angrenzenden Nachbarländern Tschechien und Polen eine gute Möglichkeit, sich international zu beweisen.

In Grimma galt es nun schnellstmöglich über Stock und Stein zu kommen, um sich erste wertvolle Punkte der Tour zu sichern. Bereits ab 10 Uhr wurden die Crosser auf die circa 2 Kilometer lange Strecke geschickt. Die Schüler der U 13 sowie die nachfolgenden Schüler der U 11 gingen hier aber ohne Rad an den Start. Für sie galt es, zwei bzw. einen Kilometer Laufend zu absolvieren. Die Strapazen des wechselnden Laufuntergrundes standen ihnen am Ende ins Gesicht geschrieben. Bei der U13 ging mit Marvin Bosniatzki ein Grimmaer im 24-Mann-starken Starterfeld an den Start. Hinter dem Chemnitzer Jan Peterka, Fabio Schulz aus Meinigen und dem Leipziger Michel Reißmann belegte er einen 10. Platz. Geehrt wurde ebenfalls das beste Mädchen. Gianna Schmieder kam vom RSV 54 Venusberg.

Bei den nun folgenden Rennen entschied die Zeit nach der ersten Runde über die Gesamt-Runden-Zahl, die letztendlich absolviert werden musste. Dabei durfte aber eine bestimmte Dauer nicht überschritten werden. 30 Minuten dauerte so zum Beispiel das Rennen der Frauen. Als Jugend Fahrerin vertrat hier Helene Zöttler die Grimmaer Farben. Sah man die Junge Dame am Anfang des Rennens noch in führender Position, setzten sich dann doch die erfahreneren Sportlerinnen durch. Laura Hoffmüller aus Stollberg vor den beiden Dresdnerinnen Claudia Moser und Tina Schulz hieß hier der Einlauf. Helene fuhr als fünfte über die Ziellinie und wurde als beste Jugendfahrerin geehrt.

Auch wenn sie keine Zeit hatten um die schöne Muldelandschaft zu genießen, für die gute Organisation und die bestens präparierte Strecke, gab es nicht nur von den Frauen großes Lob. Wie immer hakte hier Streckensprecher Steffen Nahel nach und informierte nebenbei die vielen Schaulustigen über den einen oder anderen Rennsportler.

Der Grimmaer Robin Rautzenberg hatte seine Kontrahenten von Anbeginn im Griff. Um 12 Uhr wurde dieses Rennen der U19 gestartet. Dieses ging über 40 Minuten. Vor dem Weißenfelser Nick Planert und dem Heidenauer Armin Rohrmann fuhr er als erster über die Ziellinie.  

Noch dreimal wurden weitere Pedalritter über die Strecke geschickt. Dabei war das letzte Rennen mit 50 Hobbyfahrern das am Stärksten besetzte des Tages. In diesem Rennen ging auch Vereinsvorsitzender Mario Langer an den Start. Mit seinem Vereinskollegen Mario Goldammer belegte er einen guten Platz im Mittelfeld.

Gekennzeichnet von den Strapazen der Strecke, dem auf und ab, den wechselnden Bodenverhältnissen ließ sich mancher Racer nach der Zieldurchfahrt fallen. Auch wenn man hier und da einige Stürze sah, Radfahrer sind hart im nehmen und weiter ging es. Aber auch dem Material machte die Strecke mächtig zu schaffen. Platte Reifen, Probleme mit der Schaltung oder der Bremse waren hier nur die kleinsten Übel. Und so sahen die Rad begeisterten Fans an der Strecke wiedereinmal viele spannende Wettkämpfe. Nach 6 Stunden Querfeldein ging wieder eine Veranstaltung zu Ende welche ohne die Unterstützung der vielen Streckenposten und Helfer, dem DRK oder den Kommissären nicht so Reibungslos abgelaufen wäre.

Heiko Sachse

 

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