Neue Stellenausschreibungsplattform „Karriereportal Sachsen“ startet Anfang August

Symbolbild - pixabay
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Dresden – Der Freistaat Sachsen richtet sein Vorgehen bei Stellenausschreibungen neu aus: Vom 1. August an wird es ein zentrales Stellenportal geben – das „Karriereportal Sachsen“. Dies hat das Kabinett in seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche beschlossen.

Freie zu besetzende Stellen des Freistaates werden demnach grundsätzlich öffentlich ausgeschrieben, um einen breiteren Personenkreis an interessierten, qualifizierten Bewerbern ansprechen zu können.Die bisherige Verpflichtung, unbefristete Stellen zunächst intern auszuschreiben, entfällt bis auf wenige Ausnahmen. Das „Karriereportal Sachsen“ www.karriere.sachsen.de bietet damit eine neue zentrale Anlaufstelle, die einen guten Gesamtüberblick über aktuelle Stellenangebote des Freistaates ermöglicht und dadurch Interessierte bei ihrer Suche nach einer passenden Arbeit im Öffentlichen Dienst aktiv unterstützt. Der behördeninterne Stellenmarkt „TRIAS“ soll nach der erfolgreichen Umstellung eingestellt werden. „Gut qualifiziertes und motiviertes Personal ist Voraussetzung dafür,dass der Staat gut funktioniert und leistungsfähig ist“, sagte Oliver Schenk, Chef der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten. „Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt um die besten Fachkräfte ist jetzt schon spürbar. Deshalb sind wir an dem Thema dran. Das Karriereportal ist dabei ein wichtiger Baustein. Wichtig ist auch,dass wir stärker in die Ausbildung junger Menschen investieren.“

Hintergrund
Der Freistaat Sachsen steht vor der Herausforderung, dass mehr als die Hälfte seiner Beschäftigten bis 2030 altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden wird. Es gilt, diesen bevorstehenden Generationenwechsel erfolgreich zu gestalten und gut ausgebildete neue Fachkräfte in allen Bereichen langfristig an den Freistaat zu binden.

Neben dem zentralen Karriereportal sind zahlreiche weitere Maßnahmen geplant. So hatte das Kabinett erst im Februar eine Ausbildungsoffensive für den Freistaat auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die aktuellen Ausbildungskapazitäten ab kommendem Jahr mehr als zu verdoppeln.

Sächsische Staatskanzlei

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