Sächsische Petition fordert: Gleiches Recht für ehrenamtliche Kameraden

„Gleiches Recht für alle Helfer“, so könnte man eine sächsische Petition zusammenfassen, die eine Gleichstellung der ehrenamtlichen Kameraden der sogenannten weißen Einheiten fordert. Im sanitätsdienstlichen Katastrophenschutz zählen dazu DRK, DLRG, ASB, Johanniter und Malteser. Aber haben nicht die gleichen Rechte, wie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. Die Petition „Status6“ von Initiator Markus Kremser will dieser Ungleichbehandlung ein Ende setzten.

Der „Status 6“ bezieht sich auf das digitale Funkmeldesystem der Retter und lautet „Einsatzmittel oder Einheit nicht einsatzbereit“. Im Gegensatz zum Katastrophenschutz was Aufgabe der Landkreise ist, ist der Brandschutz eine kommunale Pflichtaufgabe. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis sei gut, betonen die Kameraden. Aber der Freistaat müsse aktiv werden. Im Landkreis Leipzig betrifft das auch die 51 ehrenamtlichen Männern und Frauen des ersten Einsatzzuges des DRK Muldental. Für Zugführer Thomas Zschau, Kreisbereitschaftsleiter Rene Bitterlich und Jens Stiller war die Beteiligung an der Petition deshalb Ehrensache. Im Falle einer Alarmierung haben sie zwar die gleichen Pflichten, aber nicht die gleichen Rechte.

Nils Geldner




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