Wenn`s braut und köchelt

Symbolfoto (pixabay/BlaulichtreportDE)
Symbolfoto (pixabay/BlaulichtreportDE)

Ein 39-Jähriger zündelte am Mittag des 2. Dezember in Brandis, um diverse Kabel und andere kupferhaltige Einzelteile von ihrem Plastikmantel zu befreien. Anschließend wollte er das gewonnene Kupfer veräußern und sich so ein paar Pfennige verdienen. Er brodelte jedenfalls in dem Waldstück Am Schachtgut, ohne im geringsten Vorkehrungen getroffen zu haben. Folge: Das Unterholz geriet in Brand. Glücklicherweise sah ein 28-Jähriger den Rauch vom Waldrand aufsteigen und informierte die Rettungsleitstelle, die wiederum die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brandis entsandte, um die Flammen zu löschen und so ein Ausbreiten zu verhindern. Eine große, mit Laub bedeckte Fläche blieb stark verkohlt zurück. In der Mitte des Bereiches stand noch ein improvisierter Grill mit gelöschter Asche. Die Brandstelle indes säumten Reste von Kabeln, ein Eimer mit buntmetallhaltigen Teilen, sowie Kunststoffmüll.

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Fazit: Ganz offensichtlich hatte der 39-Jährige die trotz der Kühle vorherrschende Trockenheit unterschätzt. Er hatte am Waldrand Tannenzapfen verbrannt, um mit der Hitze Kupfer und Plastik voneinander zu „extrahieren“ und so ein großes Feuer riskiert. Deshalb wird gegen ihn auch wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Zudem konnte ein gegen ihn in anderer Sache vorliegender Haftbefehl in Vollzug gesetzt werden.

Meldung der PD Leipzig

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