Muldepegel erreicht erste Alarmstufe

— Update (16.01 – 16:45 Uhr) —

Das Landeshochwasserzentrum gab heute eine Entwarnung für das Flussgebiet der Mulde. Die Niederschlagsmengen erreichten nicht die erwarteten Höhen und keine weiteren in Aussicht. Weitere niedrige Temperaturen lassen die Schneefallgrenze auf 500 bis 600 Meter sinken.

Die Pegel bewegen sich unterhalb der Meldegrenzen und fallen teilweise auch wieder. ” Die sehr langsam fallende bis gleichbleibende Tendenz der Wasserführung wird sich im gesamten Gebiet fortsetzen. Die erwarteten Niederschläge werden diese generelle Tendenz nur in unbedeutendem Maße beeinflussen”, so das Landesamt.

— Update (15.01. – 14:30 Uhr) —

Um 11 Uhr hat das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine neue Hochwasserwranunge herausgegeben. Laut der Meldung weden im Erzgebirge  weitere 5 bis 10 cm Neuschnee erwartet, dazu gesellen sich mildere Luftmassen Westen. Die sorgen dazu, dass die Schneefallgrenzen zum Abend auf 600 bis 800 Meter ansteigen. In tieferen lagen werden zusätzlich bis morgen früh 10 bis 20 l/m² an neuem Niederschlag erwartet. Zwar seien in Zwickauer und Freiberger Mulde und ihren Zuflüssen fallende bis gleichbleibende Wasserstände beobachtet. In der Vereinigten Mulde bei Golzern überschritt der Pegel bereits gestern die Schwelle der zweiten Alarmstufe knapp. 401 cm wurden dort um 14 Uhr registriert.

“Mit den milden Temperaturen und den erwarteten Niederschlägen werden sich die Tauprozesse wieder verstärken. Die Wasserführung wird in den Zwickauer und Freiberger Mulde und ihren Zuflüssen erneut deutlich ansteigen. Dabei ist zu erwarten, dass an den Hochwassermeldepegeln in den Ober- und Mittelläufen bis morgen die Wasserstände nochmals die Alarmstufe 1, je nach Niederschlagsintensität auch die Alarmstufe 2 erreichen. Im weiteren Verlauf werden auch wieder die Wasserstände in der Vereinigten Mulde ansteigen.”, lautet es in der Meldung weiter.

— Update (18:34 Uhr) —
Die Warnstufe 2 wurde für Grimma soeben aufgehoben. Die Tendenz ist leicht fallend. Auch in Golzern zeichnet sich dieser Trend seit 16 Uhr ab.


— Update (14:20 Uhr) —
Update: Der Pegel hat nun die Warnstufe 2 erreicht. Das bedeutet für Golzern einen Pegel von 4 Metern. In Grimma entspricht das 2,50 Metern. Das teilte die Stadtverwaltung Grimma soeben in einer InfoSMS mit. Die weitere Tendenz sei “ganz leicht steigend”, heißt es.


Nachdem es in der vergangenen Woche viel regnete und schneite, führt das Schmelzwasser nun zu steigenden Pegelständen entlang der Mulde. Deshalb hat das Landeshochwasserzentrum Sachsen zur Zeit diverse Alarmstufen ausgegeben. So auch in Grimma. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt die nördlichsten drei Tore am Wanderweg geschlossen und es gibt derzeit auch noch keinen Grund zur Beunruhigung. Durch das Flussbett  findet das Wasser hier zuerst seinen Weg in die Stadt. In Laufe des Montages wird mit dem kurzzeitigen Erreichen der Alarmstufe 2 gerechnet. Kurz nach 9 Uhr wurde, am Montag, ein Hilfspegel Grimma von 2 Metern erreicht und führte 418 Qubikmeter die Sekunde. Das entspricht 3,60 Metern in Golzern. Ab 4 Metern in Golzern gilt die zweite Alarmstufe. Es wird mit einer Entspannung der Situation gerechnet, da in den kommenden Stunden keine großen Niederschlagsmengen erwartet werden.In der Hochwasserwarnung des Landeshochwasserzentrum Sachsen vom 14.01.2019 um 11 Uhr wird mitgeteilt:

“In der Vereinigten Mulde wird sich der derzeitige Anstieg noch fortsetzen, wobei im weiteren Tagesverlauf bis zum Abend das Erreichen des Richtwasserstandes der Alarmstufe 2 am Pegel Golzern 1 nicht ausgeschlossen werden kann. Mit einer wesentlichen Überschreitung dieses Richtwertes ist nicht zu rechnen. Danach erfolgt ein sehr langsamer Rückgang.”

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