Leiche in der Mulde gefunden

Grimma/Großbothen. Auf der Suche nach dem vermissten Christian Morgenstern aus Leisnig stießen Beamte der Polizeidirektion Chemnitz am späten Vormittag des 06. Februar auf eine männliche Leiche im Muldeabschnitt bei Großbothen. Von ihm fehlt seit dem 1. Januar, als er um 3:30 Uhr die elterliche Wohnung verließ, jede Spur. Die Kriminalpolizei Leipzig sperrte den Bereich weiträumig ab. Zur Bergung der Leiche wurden die Feuerwehren aus Kössern und Grimma hinzugerufen. Gegen 13:30 trafen die Spezialkräfte der Taucherstaffel der Polizei an der Fundstelle ein und begannen mit dem Bergungsprozess. Gegen 15:30 Uhr wurde der Leichman geborgen und zur weiteren Obduktion abtransportiert.

Andrzej Rydzik – stellv. Pressesprecher – Polizeidirektion Chemnitz

Wir haben heute im Rahmen der Suche nach dem vermissten 20-jährigen aus Leisnig, nochmal durch Unterstützung der Bereitschaftspolizei konkret der Tauchergruppe beginnend von Sermuth an die Mulde flussabwärts abgesucht mit einem Schlauchboot. Nach der Bergung war festzustellen, dass es sich dabei um eine männliche Leiche handelt. Die Identität ist derzeit noch unklar. Der Leichnam sprich dafür, dass er einige Zeit im Wasser gelegen hat. Im Rahmen der Sektion, die noch heute anberaumt wird, muss nun geklärt werden ob es sich bei dem Leichnam tatsächlich um den Vermissten handelt.

Astrid Sonntag

+++ Update Donnerstag 07.02.19 +++

Die Ergebnisse der Obduktion haben ergeben, dass es sich bei der gestern in der Mulde gefundenen Leiche um den Vermissten Christian Morgenstern aus Leisnig handelt. Die Polizeidirektion Chemnitz gibt weiterhin bekannt, dass es keine Annahme für eine Straftat gibt.

“Seit dem heutigen Nachmittag liegt nunmehr ein vorläufiges Gutachten der rechtsmedizinischen Untersuchungen vor. Demnach steht fest, dass es sich bei dem geborgenen Toten um den seit 1. Januar vermissten 20-jährigen Christian Morgenstern aus Leisnig handelt. Aus dem vorläufigen Gutachten geht überdies hervor, dass es keine Annahme für eine Straftat gibt, die zum Tod des jungen Mannes geführt hat. Vielmehr spricht derzeit nichts gegen ein suizidales Geschehen.“

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