Flappi zeigte den Kindern der AWO-Kita „Villa Kunterbunt“ die Sterne

Kita Villa Kunterbunt in der Sternwarte - Foto: AWO KV Mulde-Collm e.V./Karl-Sander
Kita Villa Kunterbunt in der Sternwarte - Foto: AWO KV Mulde-Collm e.V./Karl-Sander

Hartha. Die ABC-Club-Kinder aus der AWO-Kita „Villa Kunterbunt“ und die Hortkinder erlebten, wie Fledermaus „Flappi“ die Geheimnisse des Nachthimmels ergründete. Die Gruppe wurde von Herrn Köhler und Herrn Baumbach vom Sternwarte Hartha e.V durch das Gebäude und in die Welt der Teleskope geführt. Das war spannend und war ein toller Ausflug zum Thema für das laufende Projekt „Weltall und Erde“ der ABC-Schützen.
In einem Film lernten die Kinder zunächst die neugierige Fledermaus Flappi kennen, die durch ihre Reise durch die Nacht und ihre Entdeckungen das abstrakte Thema Weltall greifbar machte. Die Kinder lernten etwas über Sterne und über den Mond. Das Tier fragte sich auch, ob es neben den vielen Sternbildern von Pferden und Fischen, Drachen und Menschen, auch welche von Fledermäusen gäbe. Skybat, ein legendäres Fledertier vom Mond, half, die Sternbilder ihrer Artgenossen zu finden – die allerdings nur für Fledermäuse zu erkennen sind. Denn auch umgekehrt erkannte Flappi jene der Menschen nur durch eine spezielle Sternbild-Brille.

Kinder dürfen durch das Linsenfernrohr schauen - Kita Villa Kunterbunt in der Sternwarte - Foto: AWO KV Mulde-Collm e.V./Karl-Sander
Kinder dürfen durch das Linsenfernrohr schauen – Kita Villa Kunterbunt in der Sternwarte – Foto: AWO KV Mulde-Collm e.V./Karl-SanderKinder dürfen durch das Linsenfernrohr schauen – Kita Villa Kunterbunt in der Sternwarte – Foto: AWO KV Mulde-Collm e.V./Karl-Sander

Nach dem wunderbar erzählten Märchen über Flappis Suche nach einem Fledermaus-Sternbild, durften die Knirpse zum Herzstück des Planetariums: Das 100 Jahre alte Teleskop unter der geöffneten Kuppel. Herr Köhler ließ alle staunen und brannte mit dem riesigen Apparat ein Loch in ein Stück Papier. „Wenn ihr bis zur Sonne mit dem Fahrrad fahren wollt, müsstet ihr ohne Pause oder Schlafen über 1000 Jahre unterwegs sein“, sagte er. Denn 150 Millionen Kilometer sei sie entfernt. “Auf der Sonne herrschen 6000 Grad”, fuhr er fort. Wie aus der Pistole geschossen antwortet ein kleiner Astronom: „Da brauchen wir ja etwas zu Trinken.“ Ein anderer sagte: „Da verbrennen wir uns den Po.“ Amüsiert ging es weiter. Nun durften die Kinder auch einmal selbst in die Ferne schauen. Der quirlige Karl traute sich als erster durch das Linsenfernrohr zu schauen und stellte erstaunt fest: „Da steht alles auf dem Kopf. Genau wie die Fledermaus hängen die Windräder am Himmel.“ Im Linsenfernrohr fehle eine Linse, die alles wieder umdreht, die seien aber teuer, bedauerte Vereinsmitglied Köhler. Um Sterne zu beobachten, reiche es jedoch.
Die Reggio-Pädagogik stellt neben der individuellen Entfaltung und Selbstverwirklichung der Kinder die Projektarbeit in den Mittelpunkt der Arbeit. So hatte Kita-Leiterin Silvia Schalm und ihr Team im Vorfeld das Thema mit den Kindern erarbeitet. Denn schon im Kindergarten interessieren sie sich für naturwissenschaftliche Phänomene. Wie kleine Forscher lernten sie mittels Experimenten die Welt der Sterne kennen. Es wurde gebastelt, gemalt und Geschichten gelauscht. Auch in der Sternwarte stellten die Kinder viele Fragen. Die AWO-Kita „Villa Kunterbunt“ bedankt sich beim Verein Sternwarte Hartha e.V. für den tollen Vormittag.
Jetzt freuen sich die Kinder erst einmal über frühlingshaftes Wetter, um ihren Kräutergarten, das Piratenschiff und die großen Sandkästen zu erobern. Die Pädagogen hingegen verplanen schon die kommenden Monate. Kitaleiterin Silvia Schalm hat viel vor und will viele neue Projektideen umsetzen. Dazu suchen wir Verstärkung für unser AWO-Team. Bewerbungen können gerne direkt an personal@awo-kinderwelt.de gesendet werden.

PM – Arbeiterwohlfahrt Kinderwelt gGmbH Grimma

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