Auftakt für „Kunstprojekt LUX19: Frauenarbeit“ am 29.März – Muldental TV

Auftakt für „Kunstprojekt LUX19: Frauenarbeit“ am 29.März

Die Künstlerinnenvereinigung Gedok-Leipzig, das Kunstprojekt LUX 19 und das Künstlergut Prösitz laden am 30. April um 11 Uhr zu einem Projekt der besonderen Art ein. Mit einer Debatte, wie man sie sonst nur aus dem britischen Unterhaus kennt, soll über die folgenden Themen, die seit Jahren die Öffentlichkeit bewegen, debattiert werden.

Brauchen wir eine allgemeine Frauenquote?
Gibt es Berufe, für die Frauen besser geeignet sind?
Gibt es eine weibliche Kunst?
Bekommen Männer in der Kunstwelt mehr Aufmerksamkeit?
Brauchen wir einen Mindestlohn in der Kunst?
Ist Kunst Luxus?

Angelehnt an die Sitzordnung im britischen Unterhaus beziehen die Anwesenden durch Wahl ihres Sitzplatzes Position zu themenbezogenen Fragen; bei jeder Frage ordnen sie sich neu ihrer präferierten Position zu. In einem moderierten Gespräch begründen sie dann die Wahl ihrer zustimmenden oder ablehnenden Zuordnung. Dabei kommen Expert*innen genauso zu Wort, wie interessierte Bürger*innen. So wird der Austausch aller zu unserem gesellschaftspolitischen Thema ermöglicht und gefördert.

Wer jetzt denkt, da könne man nur zuhören, der liegt falsch. Damit die Debatte lebt, werden noch Teilnehmer gesucht, die sich rege in die Diskussion mit einbringen. Wer aktiv mitdebattieren möchte, sollte sich unter der folgenden Mailadresse leuchtend.ungestuem@gmail.com anmelden, damit er seinen Platz im „Unterhaus“ bekommen kann.

Petra Köpping ist Schirmherrin und wird die Auftaktveranstaltung mit einem Grußwort eröffnen

Die Wertigkeit der Arbeit von Frauen steht gerade rund um den Equal Pay Day am 18. März im Fokus des öffentlichen Interesses. Das Kunstprojekt „LUX19: Frauenarbeit“ der GEDOK Leipzig/Sachsen e.V. will gleichstellungspolitische Themen begreifbar machen. In lebendigem Austausch mit der Öffentlichkeit erarbeitet daher eine ausgewählte Gruppe von elf Künstlerinnen bis Mitte 2020 künstlerische Projekte zum Themenkomplex „Arbeit und Geschlecht“.Die Umsetzung erfolgt in mehreren offenen Workshops, sog. Open Art Factorys. Künstlerinnen, die am Projekt teilnehmen wollten, konnten sich bis Ende Januar 2019 bewerben. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Projektprozesses werden die Künstlerinnen vorgestellt. Das Publikum ist außerdem zur Diskussion eingeladen.
Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ist Schirmherrin des Projektes und wird die Auftaktveranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

Künstlergut Prösitz / Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

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