Vereine präsentieren sich in ehemaliger Mutzschener Großküche

Frühlingstreffen des Mutzschener Stadt und Schlossvereins - Foto: Detlef Rohde
Frühlingstreffen des Mutzschener Stadt und Schlossvereins - Foto: Detlef Rohde
Foto: Detlef Rohde
Foto: Detlef Rohde

Mutzschen. Am Samstagnachmittag hatten die Vereine aus Mutzschen die Gelegenheit, sich bei einem Frühlingsfest des neugegründeten Vereins „Stadt und Schloss Mutzschen“ vorzustellen. Initiator Falk Zeuner hob in seiner Eröffnungsansprache hervor, dass er und die rund 40 Mitglieder des Vereins die Ortschaft Mutzschen wieder mehr mit Leben zu füllen und einen neuen Gemeinschaftssinn erwachsen zu lassen wollen. „Mutzschen ist nicht so tot, wie manche es behaupten, Mutzschen lebt, dass sieht man schon an der großen Beteiligung der Vereine, die hier heute für jeden etwas anbieten“, so Falk Zeuner. Im Anschluss an die Eröffnungsansprache trat die Trommelgruppe der Kirchgemeinde unter Leitung von Pfarrer Henning Olschowski auf. Anschließend heizte Carsten Graf mit seiner mobilen Discothek der Mutzschener Zumba-Gruppe ein, die unter Beweis stellen konnte, dass Tanzen durchaus ein Hochleistungssport ist.

Falk Zeuner - Foto: Detlef Rohde
Falk Zeuner – Foto: Detlef Rohde

Vom Heimatverein, über die Kleingärtner, bis hin zu den Kaninchenzüchtern, dem Spielmannszug und dem Künstlergut Prösitz waren die Aktiven Mutzschens vertreten. Während draußen die Freiwillige Feuerwehr mit Frischem vom Grill für das leibliche Wohl sorgte und die Kinder sich auf der eigens aufgebauten Hüpfburg oder am Schminktisch vergnügten, sammelten die Erwachsenen auf einer Wand Ideen, wie man die ehemalige Großküche künftig mit Leben füllen kann. Dem Verein ist es wichtig, dass dieser ehemalige Ort der Begegnung wieder ein solcher wird und jeder Mutzschener sie für seine Interessen und Aktivitäten nutzen kann. Die Kinder hatten, anbetracht der Größe des Gebäudes, gleich die Idee, die Räume bei schlechtem Wetter zum Rollschuhlaufen zu nutzen, während sich die älteren Bürger Tanzabende oder Dorffeste vorstellen können. Ein weiterer Vorschlag war es, dem Heimatverein einen Teil der Räume zur Verfügung zu stellen oder den hellen, lichten Saal für Ausstellungen zu nutzen.

An Ideen mangelte es den Gästen nicht. Wann die ehemalige Großküche in das Eigentum der Mutzschener übergeht, ist noch unklar. Die Vereinsmitglieder hoffen aber, dass das Ziel bis zum Herbst erreicht wird. Zuvor sind allerdings noch einige bürokratische Hürden zu nehmen. Wer Lust hat, sich in dem Verein „Stadt und Schloss Mutzschen“ zu engagieren oder Mitglied zu werden, kann sich per E-Mail unter der Adresse falk.zeuner@gmail.com anmelden.

Detlef Rohde

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