Postwurfaktion von Bürgerinitiative „A Vierzehn Leiser Stellen“

Ute Hartwig-Schulz und Jochen Schickert, Gründungsmitglieder BI A Vierzehn Leiser Stellen. - Foto: Privat

Grimma. Am Freitag starteten die Prösitzer Bildhauerin Ute Hartwig-Schulz und der Vorsitzende der Grünen ,Jochen Schickert, eine morgentliche Fahrradtour durch die ersten Dörfer die vom Lärm der A 14 betroffen sind. Mit der Postkartenaktion wollen die beiden Gründer der Bürgerinitiative für ihren gleichnamigen Internetauftritt bei Facebook werben. Zie der Bürgerinitiative ist es, eine Sammelstelle für alle Betroffenen zu werden, damit endlich die Politik auf die Beschwerden reagiert und für Abhilfe sorgt.

 

„Wir haben schon viele Anträge gestellt, wurden aber nicht ernst genommen. Die Einwohner eines einzelnen Dorfes sind für Politiker nicht relevant und werden nicht ernst genommen. Die A14 ist lang und wenn sich nach und nach alle Betroffenen organisieren, dann wird die Zahl der Autobahngeschädigten so groß, dass man sie nicht mehr ignorieren kann,“ erklärt Ute Hartwig-Schulz.

Obschon die Seite erst seit Freitag offiziell eröffnet ist, haben sich schon Freunde angemeldet und begrüßen den medialen Auftritt. Eine Zusammenkunft aller Betroffenen, war nach Ansicht der Prösitzer Künstlerin im realen Leben nicht zu schaffen. Dem stünden immer Anfahrtswege und Arbeitszeiten im Wege. Die Sozialen Medien seien daher bestens geeignet, Interessengruppen zusammenzuführen.

Detlef Rohde

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