Entspanntes Gespräch mit Oberbürgermeister Berger in Georgenkapelle – Lärmschutz ist für Bund nur bei Wirtschaftlichkeit interessant – Muldental TV

Entspanntes Gespräch mit Oberbürgermeister Berger in Georgenkapelle – Lärmschutz ist für Bund nur bei Wirtschaftlichkeit interessant

Grimma. Als Oberbürgermeister Matthias Berger am Samstag, den 21.09.2019,  in die Georgenkapelle kam, um sich die Ausstellung „Hier bin ich Mensch“  des Künstlergutes Prösitz anzusehen, brachte er neben guter Laune auch jede Menge Zeit mit. Berger, der auf Einladung der Bildhauerin Ute Hartwig-Schulz gekommen war, wollte sich selbst ein Bild über den künstlerischen Umgang mit dem Thema Autobahnlärm machen.

In der Ausstellung sind neben Gutachten auch diverse Projekte und Ideen präsentiert, wie man Lärmschutz praktisch gestalten kann. Hartwig-Schulz betonte in dem Gespräch, dass es nicht nur um Prösitz allein ginge, in dem sich auch das Künstlergut befindet. Es ginge auch um all die Ortschaften, die entlang der gesamten Autobahn liegen und die durch den Wegzug der Bevölkerung nach und nach verwaisen würden.

Oberbürgermeister Berger kennt die Problematik mit dem Lärm und dessen schädliche Folgen für den Menschen nur allzu gut. Seit Jahren brennt ihm dieses Thema unter den Nägeln. „Ein Lärmschutz wird für den Bund nur dann interessant, wenn er wirtschaftlich ist. An dieser Strecke gibt es einen Bestandschutz und damit schieben sich die Behörden die Verantwortung gegenseitig zu!“

Das Stadtoberhaupt konnte gleich auf Anhieb verschiedene Orte im Einzugsgebiet von Grimma benennen, die massiv vom Lärm betroffen sind, für die er sich schon seit Jahren eine schnelle Hilfe wünschen würde. Seitens des Bundes oder des Landes habe es sich bis dato allerdings nichts getan.

„Ich finde es gut, dass die Initiative „A Vierzehn Leiser Stellen“ dieses Thema weiter in die Öffentlichkeit trägt. Ich kann aber zum Lärmschutz weder eine positive oder negative Nachricht mitteilen. Ich will keine falsche Hoffnung verbreiten, die die betroffenen Menschen dann wieder enttäuschen würde, die dringend auf eine Besserung hoffen,“ so Berger.

Auf eines können sich die Unterstützer des Projektes „A Vierzehn Leiser Stellen“ allerdings verlassen. In dem Oberbürgermeister haben sie jemanden gefunden, der sie bei ihren Projekten gerne und unbürokratisch weiter unterstützen wird. Erste Pläne sind zumindest gemacht und werden zeitnah realisiert!

PM Detlef Rohde

 

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