Krugs Gäste: Smalltalk in der Wohnstube

Krugs Gäste

Krugs Gäste! So heißt das neue Format, entwickelt von Muldental TV. Die erste Ausgabe gibt es ab 17.12. eine Woche lang im Anschluss an das jeweilige Regionalmagazin sowie auf den online-Kanälen von MTV zu sehen.

Im selbsternannten kleinsten TV-Studio der Welt, einem gemütlichen Wohnzimmer, lädt sich Moderator Mario Krug seine Gäste ein. Gemütlich, klein und fein – so soll es ablaufen und so lief es auch. Geladen hatte er sich zwei Pfundskerle, die in ihrem Leben schon einiges auf die Beine gestellt haben und einiges zu erzählen hatten. Johannes Heine, erfolgreicher Unternehmer und Familienmensch, sozial und politisch auf diversen Baustellen aktiv. Ein Mann, der schon Bunker gebaut hat und durch eine Zeitungsannonce nach Grimma kam. In die Perle des Muldentals hatte er sich direkt verliebt und baute sich hier seine Existenz auf. Ein Mann, der aber auch schon tiefe Rückschläge erleiden musste. Diagnose Krebs. Doch auch davon lässt er sich nicht seine Lebensfreude nehmen, er veröffentlichte erst kürzlich ein Mutmach-Tagebuch über diese Zeit. Neben ihm nahm Udo Delinger auf der Couch Platz. Der Experte für Sächsische Mundart und Marketingleiter der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hatte auch einige Geschichten mitgebracht. Er selbst bezeichnete sich damals als einen der oppositionellsten SED-Mitglieder. Er hat sich nie auf seinem Weg zurückdrängen lassen und dabei einiges erschaffen. Sei es bei der Mitbegründung des ersten regionalen Tourismusverbandes direkt nach der Wende oder in seinem Hobby, der sächsischen Mundart.

Beide leben ihre Leidenschaften und haben einiges erlebt. Sie wissen die wahren Werte des Lebens zu schätzen und auch einmal das Hamsterrad zu verlassen. Davon berichteten sie uns. Mit Witz und Humor kamen so dabei einige Anekdoten zu Tage. Die Zeit in der DDR war ein Thema, sächsische Eigenarten, über die der Experte und der Brandenburger Heine sich gut auslassen konnten. Es ging um Weihnachtstraditionen und um die Region. Grimma mit seinem touristischen Potenzial ist für beide besonders. Die Stadt kommt bei beiden gut weg, da erhielt auch Oberbürgermeister Matthias Berger ein großes Lob.

Das Format „Krugs Gäste“ tritt in die Fußstapfen des Muldentalks. Krug möchte näher zusammenrücken und mehr aus seinen Gästen in der kleinen Runde herausholen. Da passiert es auch mal, dass sich der Kameramann nicht zurückhalten kann und einige Schallplatten aus dem Versteck zur musikalischen Umrahmung der angesprochenen Themen holt. Wer am Ende im geringelten Ganzkörperanzug trompetete und zu welchem Lied die drei Herren auf der Couch wippten, gibt es bei Krugs Gäste zu sehen.

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