Die besondere KITA-Notbetreuung und die Begegnung von möglichen Kindeswohlgefährdungen – Muldental TV

Die besondere KITA-Notbetreuung und die Begegnung von möglichen Kindeswohlgefährdungen

Der DRK Kreisverband Muldental hat bereits in den vergangenen Wochen die Notbetreuung in ihren zwei großen Kindertagesstätten in Wurzen sehr gut gemeistert. Die oberste Priorität war und ist weiterhin das Durchbrechen von Infektionsketten. Aus diesem Grund wurden kleine Gruppen á 5 Kinder mit Erzieherin*innen in 3 Wellen umgesetzt, die sich nicht begegnen und gemeinsam den ganzen Tag verbringen. Ein weiteres Ziel ist es, im Fall eines positiven Corona Tests, dass nur eine Gruppe in Quarantäne muss, eine weitere Notbetreuung möglich ist und nicht die ganzen Einrichtungen schließen müssten. Weitere Maßnahmen des pädagogischen Personals neben der Notbetreuung ist die Begleitung der Familien, die keinen Anspruch auf eine Notbetreuung haben, auch unter Beachtung des Kinderschutzes. Damit sind regelmäßige Telefonate mit Kindern, Jugendlichen und Familien, Nutzung von Messengern, Ansprechbarkeit durch Veröffentlichung von Tel.-Nummern und Hotlines, die täglichen Beschäftigungsideen via Facebook, die Geschichten, Tipps rund um gesunde Ernährung und Entspannung via YouTube, die Sammlung von Infos auf DRK-Homepage und die Organisation von Nachbarschaftshilfe und Vernetzung verbunden.

Ab 20. April 2020 gibt es für die nächste Zeit eine Weiterentwicklung der Notbetreuung. Wir erwarten, dass die häusliche Situation bei vielen Familien noch herausfordernder wird.
Aus diesem Grund werden wir Morgenkreise per Livestream oder Video durchführen sowie Reime und Sprachspiele per Sprachnachricht übermitteln. Hausausgabenhilfe per Telefon und Videotelefonie und Virtuelle „Selbsthilfegruppen“ sind ein weiteres Angebot unserer Fachkräfte. Ein besonderes Angebot in unserem, der Krise angepassten, Kinderschutzkonzept ist die zeitlich geplante Spielstunde im Kita-Garten für einzelne Familien. Dies bedeutet, dass eine Familie mit einer pädagogischen Fachkraft oder unserem Kitasozialarbeiter mit entsprechenden Sicherheitsabstand eine Spielsituation erlebt wird. Dies gilt für Familien, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben aber wo das Gefühl besteht, dass es im häuslichen Bereich zu Überforderungen kommt bzw. dies auch seitens der Eltern geäußert wurde. Unser Ziel ist es dabei die Kinder in einer kurzen Sequenz persönlich zu erleben und mit den Eltern ins Gespräch zu kommen, um weitere Tipps zu geben. Hier leisten auch unsere Schulsozialarbeiter einen wesentlichen Beitrag in Form von Kontaktstunden. Die engagierten Kolleg*innen haben sich eine Reihe von „10 Tipps“ einfallen lassen, die per Video veröffentlich werden. Als Beispiele sind hier „10 Tipps gegen Prüfungsangst“; „10 Tipps, wenn Du Gewalt erfährst“ und „10 Tipps, wie man es auf engstem Raum miteinander aushält“ zu nennen. Wir sind durch besondere Maßnahmen in besonderer Zeit für unsere Kinder, Eltern aber auch für unsere Mitarbeiter*innen da.

PM – DRK Kreisverband Muldental e.V.

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