Muldentalkliniken machen mit illuminiertem Krankenhaus auf die Herausforderungen von Frühgeborenen und deren Familien aufmerksam – Muldental TV

Muldentalkliniken machen mit illuminiertem Krankenhaus auf die Herausforderungen von Frühgeborenen und deren Familien aufmerksam

Laut statistischem Bundesamt kamen im Jahr 2019 in Deutschland 778.100 Neugeborene zur Welt. Bei einer Frühgeburtenrate von 7 bis 9 Prozent kommen somit jährlich ca. 65.000 Neugeborene in Deutschland zu früh zur Welt. Das macht die Frühgeborenen gleichzeitig zur größten Patientengruppe im Kindesalter. Denn ein Frühgeborenes kann – je nachdem, wie viele Wochen es zu früh zur Welt kommt – nur bedingt oder gar nicht selbst atmen, trinken und die Körpertemperatur aufrechterhalten. Es muss deswegen so schnell wie möglich intensivmedizinisch betreut werden und erhält in einem Inkubator die notwendige Versorgung.
Anlässlich des Weltfrühgeborenentages am vergangenen Dienstag erstrahlte auch das Krankenhaus Wurzen der Unternehmensgruppe Muldentalkliniken gemäß dem Motto „Purple for Preemies“ (Lila für Frühgeborene) in der Farbe Lila. „Wir haben uns wie schon in den vergangenen Jahren auch in diesem Jahr wieder der Aktion „Starker Start für kleine Helden“ der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) angeschlossen, um auf die täglichen und teilweise sogar lebenslangen Herausforderungen von Frühchen sowie betroffenen Eltern aufmerksam zu machen“, so Dr. Katrin Gröger, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den Muldentalkliniken am Standort Wurzen.
Als Krankenhaus mit perinatalem Schwerpunkt können Frühgeborene ab einem Geburtsgewicht von 1.500 Gramm bzw. einer Geburt maximal acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin behandelt werden. „In den letzten zehn Jahren haben wir jährlich 25 bis 40 Frühgeborene bei bis zu 500 Geburten pro Jahr betreut“, so Oberarzt Dr. Jan-Peter Streidl, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologie. „Gleichzeitig behandeln wir auch Neugeborene mit Risikofaktoren wie bei mütterlichem Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) oder Begleiterkrankungen der Schwangeren mit Medikamenteneinnahme, welche eine medizinische Versorgung der Neugeborenen notwendig machen kann“, setzt Streidl fort. Aber auch Zwillingsgeburten erfordern die Entbindung in einem Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik.

PM: Muldentalkliniken 

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