Grimma vergibt zum 11. Mal Seume-Literaturpreis

Die Internationale Johann-Gottfried-Seume-Gesellschaft „ARETHUSA“ e. V. verleiht zusammen mit der Stiftung der Sparkasse Muldental mit 3.000 Euro dotierten Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. Berücksichtigt werden nur literarische Arbeiten in deutscher Sprache, die bis zum 30. Juni 2021 (es gilt der Poststempel) das Museum Göschenhaus in Grimma erreichen. Elektronische Textformen können leider nicht berücksichtigt werden. Es sind nur Texte ab 2017 zugelassen. Sie können bereits publiziert worden sein. Zudem ist ein kurzer Lebenslauf des Verfassenden beizulegen. Der Text hat folgende Anforderungen zu erfüllen: Gesellschafts- und kulturkritischer Ansatz, dem Geiste Seumes folgend sowie inhaltliche und sprachliche Qualität. Die Preisverleihung ist am 4. Dezember 2021 geplant. Der Preis hat den Charakter einer Zuwendung. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

 

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier:

Ausschreibung: Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis 2021

Die Internationale Johann-Gottfried-Seume-Gesellschaft „ARETHUSA“ e. V. verleiht in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Sparkasse Muldental 2021 den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis zum 11. Mal.

Das Preisgeld, welches von der Stiftung der Sparkasse Muldental gestiftet wird, beträgt 3.000 Euro. Der Preis hat den Charakter einer Zuwendung. Ein Rechtsanspruch auf den Preis besteht nicht. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 4. Dezember 2021 statt, in Erinnerung an den 6. Dezember 1801, jenem Tag, an dem Johann Gottfried Seume seinen Spaziergang nach Syrakus von Grimma aus begann. Berücksichtigt werden nur literarische Arbeiten, die in deutscher Sprache verfasst sind und dem Internationalen Johann-Gottfried Seume-Verein „ARETHUSA“ e. V.  spätestens am 30. Juni 2021 übermittelt werden (es gilt der Poststempel). Elektronische Textformen können nicht berücksichtigt werden! Die eingereichten Texte dürfen in ihrer Entstehung höchstens fünf Jahre zurückliegen, somit sind nur Texte ab 2017 zugelassen. Das Stichjahr ist 2021. Bei Textzusammenstellungen ist glaubhaft zu versichern, dass die Texte tatsächlich nicht älter als fünf Jahre sind; fehlt dies, gilt der Text als nicht eingereicht. Die Texte können bereits publiziert worden sein; die Ausgestaltung bereits publizierter Bücher findet aber bei der Bewertung durch die Jury keine Berücksichtigung. Dem eingereichten Text ist ein kurzer Lebenslauf der Verfasserin / des Verfassers beizulegen. Auf bereits erhaltene Auszeichnungen soll im Lebenslauf verzichtet werden. Der Text hat folgende Anforderungen zu erfüllen:

  1. a) Gesellschafts- und kulturkritischer Ansatz, dem Geiste Seumes folgend und
    b) inhaltliche und sprachliche Qualität. Nur vollständige Vorschläge [Text und Lebenslauf] können berücksichtigt werden. Anonyme Eingaben werden nicht berücksichtigt.

 

Die Vorschläge sind einzureichen Internationale Johann-Gottfried-Seume-Gesellschaft „ARETHUSA“ e.V.

Vereinssitz:
Museum Göschenhaus

Schillerstraße 25 

04668 Grimma

Rückfragen an Lutz Simmler Fon: 0163 3796903 und Mail: lutz.simmler@seumeverein-arethusa.de

Träger der Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreise

 

  • 2001: Götz-Ulrich Coblenz (geb. 1953; evangelischer Pfarrer und Autor) für „Mein Spaziergang von Arkona nach Pisa. Ein Tagebuch“ [Evangelische Kirchengemeinde Altenkirchen 1998]
  • 2003: Wolfgang Büscher (geb. 1951 in Volkmarsen bei Kassel; Journalist und Autor) für „Berlin – Moskau. Eine Reise zu Fuß“ (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag 2003)
  • 2005: Andreas Altmann (geb. 1949 in Altötting; Reporter und Autor) für „34 Tage und 33 Nächte – von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld“ [München: Frederking & Thaler Verlag GmbH 2004]
  • 2007: Andreas Reimann (geb. 1946 in Leipzig; Lyriker und Grafiker) für „… und Rotwein rauscht an meiner Seele Süden. Italien-Sonette“ [Oschersleben 2006] 
  • 2009: Helga M. Novak (geb. 1935 in Berlin-Köpenick, gest. 2013 in Rüdersdorf bei Berlin; Lyrikerin und Schriftstellerin) für „wo ich jetzt bin. Gedichte. Ausgewählt von Michael Lentz“ [Frankfurt am Main: Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH 2005, 2/2005]
  • 2011: Peter Winterhoff-Spurk (geb. 1945 in Grimma; Psychologe, Autor, Verleger) für „Unternehmen Babylon. Wie die Globalisierung die Seele gefährdet“ [Stuttgart: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, 2008]
  • 2013: Constanze John, Reisetext „Gelber Staub. Eine Reise nach Armenien“ gestimmt. Dabei wurde erstmals in der Geschichte des Seume-Preises ein noch unveröffentlichtes Manuskript ausgezeichnet!
  • 2015: Susanne Schädlich für ihren Text Westwärts, so weit es nur geht. Eine Landsuche [München: Droemer Verlag 2011]
  • 2017:  Jan Decker für seinen Roman „Der lange Schlummer.“
  • 2019: Dr.in Mag.a Marlen Schachinger mit ihrem literarischen Reisebericht „Kosovarische Korrekturen“ Versuch über die Wahrheit eines Landes
  • Ehrung für das Lebenswerk geht an Herrn Dr. Otto Werner Förster mit dem Buch „Johann Gottfried Seume. Sein Leben, erzählt von einem Freund

PM: Stadt Grimma

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