Saisonende: Freibäder in Kleinbothen und Colditz ziehen Bilanz

Bis zum 5. September kamen 14250 Gäste ins Muldentalbad Kleinbothen / Saison ist nun beendet

Zwölf Besucher haben sich am Sonntag noch einmal ins Muldentalbad Kleinbothen gewagt. Keine Zahl, mit der Veronika Langefeld gern in die Winterpause geht. Doch Petrus hat schon länger geschwächelt. 14250 Besucher wurden in diesem Sommer im Muldentalbad, das der Stadt Grimma gehört und von der Veolia Wasser Bädergesellschaft Deutschland mbH betrieben wird, gezählt. Am Ende gar nicht so viel weniger als im Vorjahr, als es 15600 Badegäste gewesen sind. Die meisten Besucher wurden am 13. August gezählt. Bei 29 Grad kamen 610 Personen ins Bad. Der 28. Juni ist der heißeste Tag gewesen. Doch trotz 30 Grad sind nur 365 Leute ins Muldentalbad gekommen. Veolia-Mitarbeiterin Veronika Langefeld weiß auch warum: „Da hatten die Kinder noch keine Ferien.“

92 Unterrichtsstunden haben Veronika Langefeld und ihr Veolia-Kollege Daniel Zarnikow in diesem Sommer erteilt – und 25 Mädchen und Jungen das Schwimmen beigebracht. Insgesamt 75 Seepferdchenprüfungen wurden abgenommen und weiterhin 52 Schwimmstufen in Gold, Silber und Bronze erschwommen.

„In den vergangenen Jahren waren wir durch den Sommer ziemlich verwöhnt. Dieses Jahr mussten wir einige Abstriche machen, weil des Öfteren kein Badewetter war. Aber die Natur“, weiß die Fachangestellte für Bäderwesen, die seit dem 1. Januar 1996 im Muldentalbad arbeitet, das im Juni desselben Jahres eröffnet wurde, „hat den Regen dringend gebraucht.“ Das gilt auch für die Anlage des Muldentalbades: „Wir hatten noch nie einen grüneren Rasen“, erklärt sie und hätte doch lieber auf etwas Regen verzichtet und dafür ein paar mehr Gäste begrüßt. „Es ist trotzdem eine gute Zahl“, findet sie und dankt allen, die zum Erfolg dieser Saison beigetragen haben: Ihre Kollegen, die Rettungsschwimmer am Beckenrand und die vielen Gäste.

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Ins Waldbad Colditz kamen in diesem Sommer 12250 Wasserratten und Sonnenanbeter / Angenehme Temperaturen in den Becken / Überschwemmung der Filterhalle

„Schade“, sagt Sebastian Schulze, „dass die Saison so abrupt zu Ende gegangen ist.“ Nachdem die Filterhalle fast 70 Zentimeter unter Wasser stand und die Technik in Mitleidenschaft gezogen wurde, war eine Woche vor dem offiziellen Saisonende Schluss. Nach ergiebigen Regenfällen Ende August war der hinter dem Bad verlaufende Tiergartenbach über die Ufer getreten. Mit Folgen für das Waldbad in Colditz, das der Stadt gehört und die Veolia Wasser Bädergesellschaft Deutschland GmbH in deren Auftrag seit diesem Jahr betreibt.

Sebastian Schulze ist 36 und arbeitet als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Waldbad. Der Veolia-Mitarbeiter liebt seinen Beruf, den er im Muldentalbad Kleinbothen vor Jahren von der Pike auf gelernt hat. Damals habe sein Ausbilder immer zu ihm gesagt, dass er das Bad so führen müsse als wäre es sein eignes. Und genau so handhabt er das. „Ich bin ständig am Putzen gewesen“, erzählt er. Vor allem dann, wenn das Bad nicht so viele Besucher hatte, weil es zu kühl und zu nass gewesen ist.

12250 Gäste besuchten das Waldbad in diesem Jahr. Die meisten kamen am 19. Juni: exakt 739 Kinder, Frauen, Männer. Am heißesten war es am 18. Juni mit 33 Grad. Am 13. August gab Klärchen noch einmal alles und erwärmte die Luft auf immer 31 Grad. Temperaturen, die gerade im August nicht so häufig vorkamen.

„Dank unserer Solaranlage hatten wir immer sehr angenehme Wassertemperaturen“, weiß Sebastian Schulze. Keinen einzigen Tag unter 22 Grad – „selbst als es draußen kühl war“ Im Juni, blickt der Veolia-Mitarbeiter zurück, gab es sogar eine Woche, in der die Heizungsanlage abgeschaltet werden musste, weil die Wassertemperatur über 27 Grad gelegen hatte.

Den Schwimmkindern, die teilweise schon am Morgen zum Unterricht kamen, hat das ziemlich gut gefallen. 50 Fünft- bis Siebtklässlern hat Sebastian Schulze in dieser Saison Schwimmunterricht erteilt. Insgesamt haben 71 Mädchen und Jungen ihr Seepferdchen gemacht und 46 ihre Schwimmstufen in Bronze, Silber und Gold abgelegt.

Darüber freut sich Sebastian Schulze sehr. Und ist nun dabei, das Waldbad Colditz allmählich in den Winterschlaf zu schicken. Nach der Überschwemmung gibt es hier besonders viel zu tun. Die Schäden liegen im hohen fünfstelligen Bereich. Doch in der neuen Saison soll alles wieder wie am Schnürchen funktionieren, damit die Badegäste den Sommer 2022 im Waldbad Colditz genießen können.

PM Veolia Wasser Deutschland GmbH

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