Bahnunterführung Husarenstraße Grimma

Die bisher von allen Straßenverkehrsteilnehmern genutzte Gewölbebrücke Husarenstraße ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk aus dem Jahr 1866. Aufgrund der technikgeschichtlichen Bedeutung des Bauwerkes soll das Bauwerk erhalten bleiben. Zur Erhöhung der Sicherheit und Verbesserung der Verkehrsabwicklung wird der vorhandene Gewölbebogen daher um ein Rahmenbauwerk zur Aufteilung der Verkehrsströme ergänzt. Die Gewölbebrücke wird zukünftig für den reinen Fuß-/Radverkehr genutzt. Motorisierter Verkehr wird zukünftig durch das neue Bauwerk unterführt. Unmittelbar neben dem Bestandsgewölbe wird eine neue Brücke für den Straßenverkehr gebaut. Die neue Brücke wird regelkonform ausgebildet, was bei den örtlichen Verhältnissen zwei jeweils 3,25 m breiten Fahrspuren und je einem 0,5m breiten Notgehweg entspricht (Gesamtbreite der Straße 7,5 m). Im Anhang eine Visualisierung wie das künftig aussehen wird.

Der Brückenneubau für den Straßenverkehr wird neben dem Bahndamm hergestellt und in einer Sperrpause für den Zugverkehr eingeschoben. Die Dauer der Sperrpause ergibt sich aus der parallel laufenden Instandsetzung des Gewölbes. Dieses wird in der einmonatigen Sperrpause komplett freigelegt, saniert und neu abgedichtet. Weiterhin erhält das Gewölbe eine neue Fahrbahnplatte zur Gewährleistung der Dauerhaftigkeit. Diese wird seitlich vorgefertigt und in der Sperrpause mit Kränen eingehoben.

Die Genehmigungsplanung ist fertiggestellt und wird in diesem Monat mit Antrag auf Plangenehmigung an das Eisenbahnbundesamt übergeben. Die Brückenbaumaßnahme soll im Februar 2025 beginnen und Ende Oktober 2025 abgeschlossen sein. Die Straßenbaumaßnahme ist für das Frühjahr 2026 geplant.

PM Deutsche Bahn

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